Konzerte im Radio

Konzerte

Freitag 13:05 Uhr SWR2

SWR2 Mittagskonzert

Schwetzinger SWR Festspiele 2020 Fabian Müller (Klavier) Charles Ives: Sonate Nr. 2 "Concord, Mass., 1840 - 1860" Johannes Brahms: 3 Intermezzi op. 117 Ludwig van Beethoven: Klaviersonate Nr. 23 f-Moll op. 57 "Appassionata" (Konzert vom 27. Oktober im Mozartsaal) 29 Jahre jung ist Fabian Müller. Für sein Schwetzinger Konzert setzt er zwei kompositorische Ideale in Kontrast zueinander: Expansion und Reduktion. Expansiv sind Charles Ives" Concord-Sonata, ein Pionierwerk der Moderne, und Beethovens Sonate f-Moll, der Tonart dunkler Leidenschaft, in Form und Emotionalität. Brahms dagegen reduziert: Seine Intermezzi entlocken einem knappen Urgedanken einen Mikrokosmos an Variationen und Deutungen.

Freitag 14:05 Uhr Ö1

In Concert

Duncan Eagles Quintet beim Musikfest Bremen 2019 Die Eleganz seiner Kompositionen sowie sein farbenreiches, dynamisches Spiel mit seidig-vollem Ton an Tenor- und Sopransaxofon haben den jungen Briten Duncan Eagles in den letzten Jahren zu einem der neuen Stars in der Londoner Jazzszene werden lassen. Nach vier Veröffentlichungen mit dem Trio "Partikel" seit 2010 hat er 2019 - erstmals als Bandleader - das Album "Citizen" eingespielt. Das dafür formierte Duncan Eagles Quintet (mit David Preston, Gitarre, Matt Robinson, Klavier, Max Luthert, Bass und Dave Hamblett, Schlagzeug) begeisterte am 24. August 2019 auch im Rahmen des Bremer Musikfests im Innenhof des Atlantic Grand Hotel und ist nun in Ö1 zu erleben. Gestaltung: Michael Neuhauser

Freitag 18:00 Uhr radio hbw

Live Lounge unplugged

Jörg Hecker (Akustik­gitarre, Gesang) präsen­tiert, meistens mit Alexander Hart­mann (Saxophon), die größten Hits und musika­lischen Geheim­tipps. Die Songs sollen bei den Hörern Erinnerungen an Stationen ihres Lebens wecken. Stimmungs­volle Rock- und Pop­klas­siker treffen auf sanfte Balladen, zeit­lose Ever­greens auf das neue Jahr­tausend und Alt­bekanntes auf "Nie gehört, aber ziemlich cool". Erleben Sie erfrischend kreative Live-Musik auf hohem Niveau.

Freitag 18:30 Uhr NDR kultur

Musica

75 Jahre NDR Elbphilharmonie Orchester Georg Friedrich Händel: Orgelkonzert B-Dur HWV 290 Gerhard Dickel NDR Elbphilharmonie Orchester / Ltg.: Klaus Weise Aufnahme vom 11. Dezember 1974 im Rolf-Liebermann-Studio des NDR in Hamburg J. S. Bach / A. Schönberg: Präludium und Fuge Es-Dur für Orgel, Bearbeitung für Orchester NDR Elbphilharmonie Orchester Ltg.: Raphael Frühbeck de Burgos Aufzeichnung vom 6. März 1989 in der Laeiszhalle Hamburg

Freitag 19:30 Uhr Ö1

Wien Modern 2020 live

ORF Radio-Symphonieorchester Wien, Dirigent: Leo Hussain; Tabea Zimmermann, Viola. Pauline Oliveros: The Tuning Meditation (1971), Four Meditations for Orchestra * Enno Poppe: Filz für Bratsche und Kammerorchester (2013-2014) * Germán Toro-Pérez: Trazos II für großes Orchester mit zwei Klavieren und zwei Harfen im Vierteltonabstand (2020; Uraufführung) * Hugues Dufourt: Les deux Saules d"après Monet (2020; Uraufführung, Kompositionsauftrag von Wien Modern) (Übertragung aus dem Großen Konzerthaussaal in Wien in Surround Sound). Präsentation: Rainer Elstner Wien Modern bei guter Stimmung Und, wie ist die Stimmung? Manchmal genügt ja schon ein einziger Klang, und sofort steht eine Atmosphäre mitten im Raum. Beispielsweise die beschwörend durch den stillen Saal gleitende Solomelodie am Anfang von Enno Poppes Violakonzert "Filz", atemberaubend gespielt von Tabea Zimmermann. Eine leidenschaftliche Suche nach Farben und Stimmungen führt unter anderem dazu, dass dem extra warmen Bratschenklang vom Orchester gleich "noch eine Art Fußbodenheizung" (Enno Poppe) unterlegt wird, "die Wärme, die aus der Tiefe kommt". Die rätselhafte, schillernde Kühle von Claude Monets immersivem Surround-Gemälde "Seerosen: Die zwei Weiden" verdichtet Hugues Dufourt, Meister der Stimmungen im mehrfachen Wortsinn, mit einer erweiterten Farbpalette zu seinem neuen, großformatigen Orchesterwerk. Germán Toro-Pérez erschließt mit jeweils zwei Harfen und Klavieren im Vierteltonabstand subtile Zwischentöne. Und bei der erfrischend unkonventionellen texanischen Komponistin Pauline Oliveros werden nicht nur die Instrumente gestimmt, sondern gleich auch Körper und Geist. Zur Eröffnung des großen Festivals für zeitgenössische Musik 2020 lädt das RSO Wien mit zwei Uraufführungen zum Eintauchen ins aktuelle Festivalthema "Stimmung" - außergewöhnliche Tonsysteme, Musikinstrumente, Farbpaletten, Zwischentöne und Atmosphären lassen sich im November in ganz Wien in vielfältigen Spielstätten, Formaten und Hörerlebnissen entdecken. Bernhard Günther

Freitag 20:00 Uhr rbb Kultur

JAZZ BERLIN

Mit Ulf Drechsel Jazzfest Berlin 1984 - Jazz meets Blues The Fabulous Thunderbirds gehörten in den 1970er Jahren zu jenen weißen Blues-Bands, die für sich in Anspruch nehmen konnten, ihre ""schwarzen Vorbilder"" genau studiert zu haben und daraus eine eigene Blues-Sprache entwickelt zu haben. 1977 von Kim Wilson und Jimmy Vaughan in Austin gegründet, wurde das Quartett bald zur Blaupause für kraftvollen Texas-Blues. Die Band NRBQ um den Keyboarder und Sänger Terry Adams ging einen anderen Weg. Rhythm and Blues, Swing, Rockabilly und Rock"n Roll wurden unbekümmert durcheinandergewirbelt. Ergänzt um Posaune und Saxofon - The Whole Weat Horns - und mit dem Gast John Sebastian - einstiger Chef der Lovin" Spoonful - als ""opening act"" machten NRBQ die Philharmonie zur Party-Location. Konzertaufnahmen vom 3. und 4. November 1984, Philharmonie

Freitag 20:00 Uhr MDR KULTUR

MDR KULTUR Konzert

Hector Berlioz: Auszüge aus "La Damnation de Faust" op. 24 Georges Bizet: Sinfonie Nr. 1 C-Dur Claude Debussy: Prélude à l"après-midi d"un faune Hector Berlioz: Auszüge aus "Romeo et Juliet" op. 17 NHK Symphony Orchestra Leitung: Tugan Sokhiev Aufnahme vom 23.10.2019, Tokio, Suntory Hall

Freitag 20:00 Uhr NDR kultur

NDR Elbphilharmonie Orchester

Jubiläumskonzert: 75 Jahre NDR Elbphilharmonie Orchester - Jubiläumskonzert - Ludwig van Beethoven: Egmont-Ouvertüre f-Moll op. 84 Johannes Brahms: Doppelkonzert für Violine und Violoncello Peter Tschaikowsky: Sinfonie Nr. 5 e-Moll op. 64 Julia Fischer, Violine Daniel Müller-Schott, Violoncello NDR Elbphilharmonie Orchester Ltg.: Alan Gilbert Live aus der Elbphilharmonie Hamburg NDR Elbphilharmonie Orchester

Freitag 20:03 Uhr Deutschlandfunk Kultur

Konzert

Philharmonie Berlin Aufzeichnung vom 28.10.2020 Bedrich Smetana Ouvertüre zur Oper "Die verkaufte Braut" Bohuslav Martinu Konzert für Violoncello und Orchester Nr. 1 H. 196 Antonín Dvorák Sinfonie Nr. 3 Es-Dur op. 10 Tomás Jamník, Violoncello Deutsches Symphonie-Orchester Berlin Leitung: Jakub Hrusa

Freitag 20:03 Uhr SWR2

SWR2 Abendkonzert - LIVE

SWR Symphonieorchester Dolby Digital 5.1 Jan Lisiecki (Klavier) Leitung: Manfred Honeck Richard Strauss: Metamorphosen - Studie für 23 Solostreicher Wolfgang Amadeus Mozart: Klavierkonzert Nr. 22 Es-Dur KV 482 (Liveübertragung ab 20.30 Uhr aus der Stuttgarter Liederhalle und als Live-Videostream auf SWRClassic.de) Es ist eines seiner bedeutendsten Spätwerke - die Metamorphosen für 23 Solostreicher, komponiert in Trauer um das zerstörte München. "In Memoriam" schrieb der alternde Richard Strauss unter die Kontrabass-Stimme 1945 auf der letzten Partiturseite. Jede Note hat Gewicht, kein Motiv kehrt identisch wieder, eine Klage, die ganz am Ende den Trauermarsch aus Beethovens "Eroica" zitiert. Als Kontrast folgt Mozarts heiter gestimmtes Klavierkonzert in Es-Dur von 1785 mit seiner sanften Melancholie in den Variationen des langsamen Mittelsatzes. Ein "Symphonisches Klavierkonzert" auf dem Höhepunkt von Mozarts Wiener Glanzzeit.

Freitag 20:04 Uhr SR2 Kulturradio

Soirée

Musik für junge Ohren und die neue CD der Deutschen Radio Philharmonie Musik für junge Ohren Rundfunk-Sinfonieorchester Saarbrücken Günther Herbig, Dirigent David Geringas, Violoncello Moderation und Konzeption: Roland Kunz Antonin Dvorák Konzert für Violoncello und Orchester h-Moll op. 104 Aufnahme vom 30. September 2004 aus der Kongresshalle Saarbrücken Die neue CD der Deutschen Radio Philharmonie Deutsche Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern Ernst Theis, Dirigent Olvier Triendl, Klavier Oscar Straus - Klavierkonzert h-Moll - Reigen-Walzer - Serenade für Streichorchester op. 35 - Tragant-Walzer nach Motiven des Tanzspiels "Die Prinzessin von Tragant"

Freitag 20:04 Uhr WDR3

WDR 3 Konzert live

Mit Kornelia Bittmann Musik der Zeit [4] Yet Von fremden Ländern und Menschen handelt dieses Programm, das den Blick Richtung Fernost, nach Asien, aber auch gen Afrika und Amerika schweifen lässt. In Werken von Younghi Pagh-Paan, Claude Vivier, Christophe Bertrand und Mithatcan Öcal. Die Koreanerin Younghi Pagh-Paan führt in Lebensbaum ein spätes Selbstgespräch über Stil und Wurzeln, die auch in der Fremde wachsen. Mithatcan Öcal, Komponist und Mitgründer des Istanbul Composers Collective, konzentriert sich in seiner wortlosen Minioper "Belt of Sympathies" auf die Frage, wie in der Türkei Volksmusik rezipiert wird. Von US-amerikanischer Minimal Music, afrikanischen Patterns und japanischer Dichtung lässt sich Christophe Bertrand anregen. Der Kanadier Claude Vivier hingegen von einem fast vergessenen Japan. Komplexe Beziehungsgeflechte finden ihren Ausdruck in vier grundverschiedenen Kompositionen. Christophe Bertrand: Yet für 20 Musiker Claude Vivier: Zipangu für 13 Streichinstrumente Younghi Pagh-Paan: Lebensbaum III für 16 Streichinstrumente Mithatcan Öcal: Belt of Sympathies, Mini Opera Without Words for 15 Musicians WDR Sinfonieorchester, Leitung: Emilio Pomàrico Übertragung aus der Kölner Philharmonie Parallele Ausstrahlung in Dolby Digital 5.1 Surround-Sound

Freitag 20:05 Uhr BR-Klassik

Konzert des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks

Leitung: Klaus Mäkelä 20.05 Musik und Gespräch Ab 20.30 Live aus dem Herkulessaal der Münchner Residenz - Surround Konzert des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks Leitung: Klaus Mäkelä Solist: Igor Levit, Klavier Igor Strawinsky: "Concerto in D"; Wolfgang Amadeus Mozart: Klavierkonzert Es-Dur, KV 271 - "Jenamy"; Béla Bartók: Divertimento Seine Residenz beim Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks setzt der Pianist Igor Levit mit einem Juwel von Mozart fort: mit seinem neuerdings historisch korrekter als "Jenamy"-Konzert bezeichneten KV 271. Bis heute ist unbegreiflich, wie der 21-jährige Mozart 1777 in seinem letzten Salzburger Klavierkonzert neben aller Lust am Spiel zu einer derart frühreifen geistigen Tiefe finden konnte, von der vor allem der tragische langsame Satz in c-Moll zeugt. Weil der Frankokanadier Yannick Nézet-Séguin wegen strenger Quarantänebestimmungen nicht ausreisen kann, wurde kurzerhand der erst 24-jährige Finne Klaus Mäkelä wieder eingeladen, der erst im Februar ein furioses Debüt beim Symphonieorchester gegeben hatte. Seit dieser Saison ist Mäkelä, der die legendäre finnische Dirigentenschule durchlaufen hat, Chefdirigent der von Mariss Jansons geprägten Osloer Philharmoniker - 2022 kommt noch die Chefposition beim Orchestre de Paris dazu. Mozarts "Jenamy"-Konzert rahmt Mäkelä mit zwei Streicher-Studien ein, die für Paul Sacher und sein Basler Kammerorchester entstanden sind. Igor Strawinsky schrieb sein "Basler Konzert" in D 1946 zum 20-jährigen Bestehen des Ensembles; sein neoklassizistisches Stück ist von federnder Rhythmik und kühler Eleganz geprägt. In dieselbe Stilrichtung geht das populäre Divertimento von Béla Bartók, in dem der Komponist auf den Spuren des barocken Concerto grosso wandelt - und zugleich ungarische Folklore kunstvoll verarbeitet hat.

Freitag 20:05 Uhr NDR Blue

NDR Blue In Concert

Das tägliche Radiokonzert - Heute mit The Kooks (1/2) Schon mit ihrem Debütalbum "Inside In/Inside Out" hat sich die Indie-Band aus Brighton eine große Fanschaft erspielt. Seitdem haben sie einige weitere Alben veröffentlicht und sind gern gesehene Gäste bei diversen Festivals. Wir haben für Sie einen Mitschnitt aus dem Moth Club in London: Am 5. September 2018 gab die Band dort ein Konzert.

Freitag 21:05 Uhr NDR Blue

NDR Blue In Concert

Das tägliche Radiokonzert - Heute mit The Kooks (2/2) und Alma Das ist eine junge finnische Musikerin, die schon jetzt mehrere Gold- und Platin-Auszeichnungen vorweisen kann. Sowohl als Gastmusikerin bei Felix Jaehn und Martin Solveig, aber auch solo ist sie sehr erfolgreich - und das nicht nur in ihrer Heimat Finnland. Das Alma ihren Elektropop auch live sehr gut präsentieren kann, davon können Sie sich bei unserem Konzertmitschnitt überzeugen: Wir haben für Sie den Auftritt von Alma beim Reeperbahn Festival 2018.

Freitag 21:05 Uhr Deutschlandfunk

On Stage

History Blues mit Leidenschaft und Überzeugung Sherman Robertson & Band Aufnahme vom 6.5.1995 aus dem Forum, Leverkusen Am Mikrofon: Leo Gehl "Ich will keinen jungen, 22-jährigen Bluesmusiker hören, der versucht wie ein alter zu klingen. Wir leben im 21. Jahrhundert", sagte der 1948 im US-Bundesstaat Lousiana geborene Gitarrist, Sänger und Komponist Sherman Robertson. Für ihn kommt der Blues tief aus dem Inneren, denn jeder macht seine Blueserfahrungen. Daraus abgeleitet entwickelte Robertson einen eigenen, ziemlich explosiven Stilmix: Mächtiger texanischer Blues trifft auf einen Zydeco und Soul-Blues sowie etwas Funk, und das alles wird rockig interpretiert wie z.B. bei den texanischen Blues-Kollegen Albert Collins oder Stevie Ray Vaughan. Robertsons eigene Kompositionen reihen sich in das Spektrum des modernen Blues, den er voller Leidenschaft und Überzeugung spielt. Allerdings ist es seit 2012 um den einstigen Shootingstar des zeitgenössischen Blues, der auch am legendären "Graceland"-Album von Paul Simon mitgearbeitet hat, ziemlich ruhig geworden. Ein Schlag­anfall infolge einer jahrelangen Diabetes-Erkrankung zwang ihn, kürzer zu treten. Die Ärzte rieten von langen Flugreisen ab, sodass Robertson seitdem in Europa nicht mehr live zu erleben war.

Freitag 22:04 Uhr WDR5

U 22 - Unterhaltung nach zehn

Randy Newman Projekt 4.0 - "Reprise" Maurenbrecher trifft Nussbaumer & Wester Aufnahme vom 25. September aus dem BIS - Zentrum für offene Kulturarbeit, Mönchengladbach

Freitag 23:00 Uhr Cosmo

COSMO Live

Bonga Zoufris Maracas - Bei unserer ehemaligen Radio-Konzertreihe Trafico standen 2012 Bonga und Zoufris Maracas im Kölner Gloria Theater auf der Bühne. Diesen Freitag reisen wir in COSMO Konzerte zurück und spielen euch noch einmal die Shows der Ikone aus Angola und der damaligen französischen Newcomer-Band. Bonga ist die Nationalikone der angolanischen Popmusik und zugleich eine Integrationsfigur der gesamten lusophonen Musik Afrikas. Sein Markenzeichen ist die unverwechselbare Reibeisenstimme. Bevor er sich der Musik widmete, beginnt er zuerst eine Karriere als Leichtathlet und läuft sogar den 400m-Landesrekord. Ab den 1970ern verschiebt er seine Prioritäten und engagiert sich auf musikalischem Wege für die Befreiungsbewegung seines Heimatlandes. 1972 muss Bonga dafür ins niederländische Exil und spielt dort sein Debüt mit anderen Diasporakünstlern ein. Heute gehen ca. 30 Alben auf Bongas Konto - und während in seiner Heimat mit dem Kuduro und verwandten Genres moderne Varianten der Semba regieren, hält er weiterhin an der traditionellen Spielart fest. Das französische Chanson ist die Basis der Musik von Zoufris Maracas. Da sie aus Sète stammen, hat sie George Brassens, der wichtigste Chansonnier dieser Stadt, besonders geprägt. "Zoufris" heißen die algerischen Arbeiter, die nach dem Zweiten Weltkrieg nach Frankreich kamen. In der Tradition der "zoufris" sehen sich auch Vins und Micho, die beide Kreativköpfe der Band. Über einige Zwischenstationen kamen sie in Kontakt mit dem Drummer und Arrangeur François, Trompeter Brice und Mike an der Manouche-Gitarre. Ihr Mix aus Chanson, Zouk, Mariachi und kongolesischer Rumba stößt auf unbändige Texte mit einer eindeutigen Haltung gegen das Establishment. Aufgenommen am 04.11.2012 im Gloria Theater in Köln.

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